Astrophysik

©2006 Autor: Michael Köchling
 



Die mysteriöse, unregelmäßige Ausdehnung des Universums.

Seit den Beobachtungen der fernen Galaxien durch Edwin Hubble, ist aufgrund ihrer unterschiedlichen Rotverschiebungen bekannt, dass das Weltall expandiert. Inzwischen wurden weitere Vermessungen des Weltalls vorgenommen und man stieß auf einige merkwürdige Ergebnisse!
Ehemals ging man von einer gleichmäßigen Ausdehnung des gesamten Universums aus, doch nun fand man Regionen, die sich ganz anders verhalten. Scheinbar dehnen sich diese Regionen, welche alle sehr weit entfernt sind, extrem schnell aus. Ganz anders jedenfalls als in unmittelbarer Nachbarschaft der uns näheren Galaxien und Galaxienhaufen.
Um dies zu klären, wurden viele Eigengeschwindigkeiten von weit entfernten Galaxien ermittelt und in Diagramme eingetragen. Dabei zeigte es sich, dass ganz besonders in materiearmen Bereichen die Expansion viel beschleunigter abläuft. Offensichtlich bremst etwas diese Expansion in den massereichen Gebieten.
Die für den Bremseffekt maßgebliche Kraft wurde schnell definiert. Es konnte nur die Gravitation sein. Die riesigen Ansammlungen von Galaxien bremsen mit ihren Gravitationskräften die explosive Ausdehnung des Weltalls!
Geht man nun davon aus, dass es wirklich die Gravitation ist, die diesen Effekt bewirkt, so handelt es sich mit größter Sicherheit um einen Scheineffekt! Dies hat auch nichts mit einer Antigravitationswirkung zu tun, welche das Universum auseinandertreibt. Ganz im Gegenteil lässt sich alles wie immer recht einfach erklären.
Wenn Sie meine anderen Berichte über das Licht, die Gravitation und die Urenergie des Universums gelesen haben, dann wissen Sie bereits, dass ein Gravitonenmedium die Wellen des Lichtes übertragen kann. Daraus resultiert, dass es im Universum zu vielen unterschiedlichen, masseabhängigen Gravitonenströmungen kommt.
Zu großen Massen sind diese Ströme entsprechend stärker, wogegen sie in massearmen Gebieten gering sind. Nehmen wir nun an, dass das Licht von solchen Strömungen mitgenommen und damit in seinen Geschwindigkeiten lokal erhöht oder verringert wird, so kann man daraus schließen, dass hierdurch scheinbar höhere oder niedrigere Ausdehnungsgeschwindigkeiten vorgetäuscht werden. Auf riesigen Distanzen von hunderten Millionen bis mehreren Milliarden Lichtjahren ergeben sich daraus große Unterschiede in den Rotverschiebungen.
Schauen wir uns darum näher an, wie sich solche Effekte auswirken. In massearmen Gebieten sind die Strömungen gering und gleichmäßig verteilt. Hier zeigt sich die wahre Ausdehnungsgeschwindigkeit des Universums. Ganz anders dagegen in den massereichen Gebieten. Die Gravitonen strömen distanzabhängig mit zunehmenden Geschwindigkeiten zu den Galaxien und Galaxienhaufen.
Schauen wir daher in solche Richtungen, erscheint uns die Ausdehnungsrate verringert, denn damit einhergehend werden die Rotverschiebungen der Galaxien und Galaxienhaufen aus unserer Sicht verändert. Da aber die Ausdehnungsrate des Weltalls allein durch die unterschiedlichen Rotverschiebungswerte ermittelt wird, bleibt es nicht aus, dass wir hierdurch falsche Werte erhalten. Hinzu kommen dann noch die Eigenbewegungen der Galaxien und Haufen, welche abgezogen werden müssen. Damit sind ihre Eigengeschwindigkeiten zu ihren mittelbaren Umgebungen gemeint und nicht ihre Fluchtgeschwindigkeiten uns gegenüber. Und es kommt noch hinzu, dass die Galaxien und Galaxienhaufen durch ihre Gravitationskräfte weitgehend aneinander gebunden sind. Darum sind hier ihre Fluchtgeschwindigkeiten zueinander ohnehin geringer, was wiederum eine geringere Ausdehnungsrate vortäuscht.
Sie sehen daran, dass es keine leichte Aufgabe ist, hier erfolgreich zu ermitteln. Es müssen stets verschiedene Gegebenheiten berücksichtigt werden, was die Arbeit unserer Wissenschaftler immens erschwert. Somit ist auch klar, dass nicht immer gleich die richtigen Ursachen gefunden werden. Das heutige Wissen ist eben der Irrtum der Wissenschaft auf dem neuesten Stand.

Nach diesen Ausführungen kann man sicher weiterhin von einer gleichmäßigen Ausdehnung des Universums ausgehen, auch wenn es aus unserer Sicht lokale Unterschiede geben sollte!



In der Astrophysik ist vieles möglich, doch sollte es stets mit den natürlichen Bedingungen vereinbar sein.
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