Astrophysik

©2004 Autor: Michael Köchling
 



Ist das CO2 ein klimawirksamer Faktor?

Sicher werden Sie sich wundern, weshalb dieses Thema in einer Astrophysik - Seite erscheint. Dazu muss man wissen, dass für uns Menschen die Erde das wichtigste astronomische Objekt im Weltall ist. Man kann die Erde als ein Raumschiff mit perfekter Lebenserhaltung betrachten. Und gerade die physikalischen Vorgänge darin, haben großen Einfluss auf die Lebenserhaltung dieses Raumschiffes. Dabei wird diese Lebenserhaltung von vielen Faktoren gestaltet. Einer davon soll das CO2 sein. Ihm unterstellt man einen Treibhauseffekt, welcher unser Erdklima nachhaltig beeinflussen soll.
Schon vor vielen Jahren veröffentlichte ich hierzu einen Bericht in der Vereinszeitschrift „Weltallkunde“ von der Gesellschaft für Weltallkunde e.V. . Genauer gesagt in den Ausgaben Sommer und Herbst 1998 unter dem Titel „Ökologisches“. Darin stellte ich dar, dass das CO2 für die augenscheinlich stattfindende globale Erwärmung nicht relevant sein kann. In dem Temperaturbereich, in dem unsere Erde ihre Wärme in das Weltall abstrahlt ( bei 13 - 15 Mikrometer), hat das CO2 keine Resonanzbanden. Dies wurde am 06. November 1998 von Herrn Dr. Wolfgang Thüne in VDI - Nachrichten veröffentlicht.
Doch was ist dann für die derzeitige Erwärmung des Erdklimas verantwortlich, wenn der Anstieg des atmosphärischen CO2 - Gehaltes keine Wirkung hat?
Dazu gibt es zwei Möglichkeiten:
Da ist einmal unser Stern Sonne, welcher ein langzeitperiodischer Stern ist. Diese Eigenschaften haben fast alle Sterne der Hauptreihe. Es gibt nur wenige unter ihnen, die kurzperiodisch veränderlich sind.
Unser Stern Sonne zeigt seit etwa 150 Jahren einen kontinuierlichen Anstieg seiner Fleckenaktivitäten. Hierzu veröffentlichte Herr Dipl. Phys. Dr. Làszlò Körtvèlyessy in seinem Buch „The Electric Universe“ (1998), dass sich unsere Sonne langperiodisch elektrostatisch auflädt, was ich bestätigen kann, da ich den gleichen Effekt als Strahlungsdruck - Effekt entdeckt hatte.
Mit der sich erhöhenden Fleckenaktivität unserer Sonne ist gleichzeitig eine sich erhöhende Energieabstrahlung verbunden. Diese kann zwischen 2 - 5 % betragen. Damit wären die Temperaturanstiege der vergangenen Jahre zu erklären. Doch wie so oft, wirken auch hier mit größter Sicherheit mehrere Faktoren zusammen. Damit kommen wir zur zweiten Möglichkeit. Wenn auch wegen der CO2 - Debatten nicht öffentlich bekannt, so ist der Wasserdampf der wohl klimawirksamste Faktor in der Erdatmosphäre. Nicht nur durch den beständigen Wasserkreislauf beeinflusst er unser Klima. Vielmehr ist es der von uns in riesigen Mengen erzeugte Wasserdampf. Diese Massen kommen zu der natürlichen Menge noch hinzu. Unsere Abgase aus Industrie, Kraftwerken, Haushalten und Verkehr, sind Bestand dieses Treibhausgases. Doch ist dies beileibe noch nicht alles. Das in den Wäldern gebundene Wasser wird durch die Abholzungen und Brandrodungen ebenfalls frei. Zusätzlich trocknen die dem Sonnenlicht nun ausgesetzten Böden aus. Alles zusammengenommen setzen wir pro Jahr viele Milliarden Tonnen Wasserdampf frei und dies wirkt sich wie folgt aus:
Der weltweite Ausstoß von CO2 durch Verkehr, Industrie, Haushalt und Brandrodung wird mit ca. 24 Milliarden t angegeben (Internetangaben). Zu über 90% bestehen die Abgase jedoch aus Wasserdampf. Somit kann von einem Ausstoß von über 220 Milliarden t Wasserdampf ausgegangen werden, wobei dieser Wert bestimmt noch untertrieben ist. Um uns diese Menge vorstellen zu können, müssen wir einen Würfel mit einer Kantenlänge von etwa 6,1 km annehmen, der mit Wasser gefüllt ist. Dieser Würfel hat ein Volumen von 226,981 Kubikkilometer. Diese Masse reicht in etwa bei einem Kilometer Breite und Höhe von Dortmund bis Frankfurt am Main.
Der Wasserdampf in der Atmosphäre speichert die Sonnen- und Erdwärme und vermindert ihre Abstrahlung in das Weltall. Andererseits erhöht mehr Wasserdampf in der Atmosphäre die Albedo der Erde. Die Albedo ist das Rückstrahlungsvermögen der Erde und liegt derzeit bei etwa 38%.
Also einmal verhindert der Wasserdampf die Wärmeabstrahlung und gleichzeitig vermindert er die Sonneneinwirkung durch Reflektion. Hierzu stellte ich schon vor Jahren die Frage, welcher dieser Effekte wirksamer ist und was dies für unser Klima für Auswirkungen haben wird. Inzwischen fand ich im Internet Angaben der UNI - Bonn vom Meteorologischen Institut. Unter der Leitung von Prof. Dr. Clemens Simmer wurde die Wärmespeicherfähigkeit der Wolken untersucht. Dabei wurde festgestellt, dass Wolken viel stärker Wärmeenergie speichern, als bisher angenommen wurde. Dies legt nahe, dass durch sie der Treibhauseffekt mitbewirkt wird. Die Mitteilung entstammt einer Pressemitteilung vom 29.08.2001 Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Aber ganz gleich, wie das Ergebnis ausfallen wird, so bleibt die Tatsache, dass wir durch unser Handeln das Erdklima beeinflussen. Dabei kann es entweder zu einer globalen Erwärmung kommen, oder eventuell zu einer Abkühlung. Sollte Letzteres zutreffen, so wirken wir vielleicht sogar einer Erwärmung entgegen. Aber dies bleibt vorerst rein hypothetisch und erst wenn genaue Forschungsergebnisse vorliegen, werden wir die Klimaentwicklung richtig beurteilen können.
Tatsache ist jedoch, dass in den letzten 10 Jahren die Klimakatastrophen enorm zugenommen haben. Dazu gehören sintflutartige Überschwemmungen in allen Erdteilen, Taifune, Hurrycans, Tornados und der besonders tragische El Nino - Effekt. Damit verbunden sind starke Erosionen, Überflutungen und Dürreperioden. Ganze Landstriche wurden verwüstet und Berghänge rutschten zu Tal, weil das festigende Wurzelwerk der Bäume fehlte. Die entstandenen Schäden übersteigen jedes Maß von bisher erwirtschafteten Werten, die als Verursacher zu betrachten sind. Zu diesen Auswirkungen finden Sie einen detaillierten Artikel unter www.weltallkunde.de mit dem Titel „Eiszeiten, die Schrecken der Menschheit!


© Nachtrag 29.01.2006

Sekundäre Wirkungen des Klimawandels.

Es ist bezeichnend, dass aus allen Grafiken des Klimawandels abzulesen ist, dass solche Gase wie Methan und CO2 in Korrelation mit dem sich verändernden Klima einhergehen. Dies musste unweigerlich zu falschen Annahmen führen, denn es war aufgrund dieser Verbindungen davon auszugehen, dass diese Gase Mitverursacher der verschiedenen Klimawandel waren. Doch warum sollte dies so sein? Konnte es nicht ebenso gut sein, dass sie als sekundäre Faktoren mit den Klimawechseln einhergingen und diese nur anzeigten? Offensichtlich wurde diese Variante in keiner Weise bedacht oder auch nur erwogen. Alle bisher gemachten Aussagen gehen stets davon aus, dass diese Gase allein die Verursacher sind und der weitere Ausstoß unbedingt eingeschränkt werden muss. In diesem Punkt stimme ich vollkommen überein. Der Ausstoß muss verringert werden und damit der Verbrauch wertvoller Ressourcen. Wie ich schon mehrfach bekannt gab, ist der Wasserdampf das mit größter Sicherheit einzig maßgebliche Treibhausgas. Ihm haben wir es zu verdanken, dass wir derzeit eine Warmzeit haben und dieses Gas wird von uns Menschen schon seit Jahrtausenden in riesigen Mengen produziert. Dies wurde nun auch von dem Meeresgeologen William F. Ruddiman vom Lamont-Dotherty Earth Observatory der Columbia- Univertät erkannt (Spektrum der Wissenschaft, Februar 2006, „Verhinderte der Mensch eine Eiszeit?“ S.44-51). Daraus geht hervor, dass die Menschheit seit dem Beginn ihrer Seßhaftigkeit vor rund 8000 Jahren und dem damit verbundenen Ackerbau und der Viehzucht die damalige Umwelt nachhaltig durch groß angelegte Rodungen veränderte und somit riesige Mengen Wasserdampf freisetzte. So ganz nebenbei stieg damit der Methan- und CO2 - Gehalt der Atmosphäre.


Bildnachweis: Klimafakten, 2004, Ulrich Börner / Hansjörg Streif, S. 84
Der Wasserdampf war auch schon in der Vergangenheit das wichtigste Treib-
hausgas mit gewaltigen Auswirkungen, wogegen die Wirkungen des CO2 sehr
moderat ausfielen. Hier dargestellt in Korrelation zur Sonneneinstrahlung.
Der Wasserdampf ist ein Wärmespeicher und gleichzeitig bestimmt er die
Albedo der Erde ( das Rückstrahlungsvermögen, z.Z. 39%).
Nach früheren Angaben waren es 38%.

Ebenso führt jede Klimaerwärmung zu einem Anstieg dieser beiden Gase, weil der Kohlenstoffhaushalt und der Methanausstoß sich erhöhten, während bei jeder Kaltzeit durch geringere biologische Aktivitäten diese Gase unweigerlich reduziert wurden. Vereiste Böden gasen bekanntermaßen weniger aus als warme biologisch hoch aktive Böden. Somit haben wir die Korrelation dieser Gase aufgedeckt. Sie erhöhen oder verringern sich mit den jeweiligen biologischen Aktivitäten in Abhängigkeit steigender oder fallender Temperaturen.


Bildnachweis: Klimafakten, 2004, Ulrich Börner / Hansjörg Streif, S. 107
Aus der Grafik geht eindeutig hervor, dass der CO2 - Gehalt mit den Tempera-
turen anstieg und mit einer Verzögerung bei abnehmenden Temperaturen folgte.
Dies belegt eindeutig das sekundäre Auftreten des CO2 in Abhängigkeit stei-
gender Temperaturen. Andernfalls müsste das CO2 zuerst ansteigen und die
Temperaturen folgen.
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Damit wäre eigentlich schon alles gesagt, doch kann noch festgestellt werden, dass der Wasserdampfhaushalt der Erdatmosphäre sich mit den Sonneneinstrahlungsmengen zusätzlich verändert und somit dieser Faktor für die langperiodischen Klimaänderungen verantwortlich ist. Diese Wirkung wird maßgeblich durch die Bahnexzentrizität der Erde verursacht und hat einen 100.000 - jährigen Rhythmus. Z.Z. pendelt die Erde zwischen Perihel und Aphel um 5 Millionen km, was sich periodisch auf bis zu 12 Millionen km erweitern kann. Der derzeitige prozentuale Unterschied des Abstandes Erde - Sonne beträgt daher nur 3,3% , wogegen er bis auf 8% ansteigen kann. Hieraus ergeben sich recht unterschiedliche Strahlungsintensitäten auf der Erdoberfläche. Die Annahme jedoch, dass die Präzession der Erdachse sich klimawirksam auswirkt, sollte unbedingt überdacht werden. Allein die Jahreszeiten verschieben sich im Laufe eines Platonischen Jahres um ein Jahr. Dies ist die einzige Wirkung der Präzession, weil die geographischen Pole stets über der Rotationsachse der Erde verbleiben, was sich auf das Erdklima aus diesem Grund in keiner Weise bemerkbar macht. Lokal gesehen kommt es dabei allerdings zu einer Verschiebung, denn alle 12.000 Jahre ist im Winter die Nordhalbkugel im Perihel der Erdbahn der Sonne zugewandt und mal die Südhalbkugel. Z.Z. steht die Nordhalbkugel im Winter im Perihel und im Sommer im Aphel. Hierdurch haben wir auf der Nordhalbkugel gemäßigte Winter und Sommer, wogegen es auf der Südhalbkugel zu extremen Wintern und heißen Sommern kommt. Nach 12.000 Jahren wird es umgekehrt sein, wodurch die Südhalbkugel dann im Vorteil ist. So kehren sich die Wirkungen nur um, was aber das Weltklima nicht wirklich beeinflussen kann. Ausgenommen natürlich, wenn sich dadurch Meeresströmungen in gravierender Weise ändern sollten. Die mittleren Temperaturen sollten jedoch nur unbedeutend schwanken. Nimmt man nun die langperiodisch veränderlichen Aktivitäten der Sonne hinzu, so hat dies direkten Einfluss auf die Einstrahlungsmengen und damit auf die Wasserdampferzeugung in der Atmosphäre, sowie auf alle biologischen Aktivitäten, mit denen der Ausstoss der Gase CO2 und Methan einhergehen. Hieraus ersehen Sie die Zusammenhänge und können nun selber abschätzen, wie und wodurch sich das Klima verändern kann.

Fazit: „Die angeblichen Treibhausgase erhöhen sich immer nach einem Temperaturanstieg und vermindern sich mit einer Verzögerung, weil die Böden großflächig gefrieren und somit die biologischen Aktivitäten mit zunehmender Kälte abnehmen! “


In der Astrophysik ist vieles möglich, doch sollte es stets mit den natürlichen Bedingungen vereinbar sein.

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