Astrophysik

©2011 Autor: Michael Köchling
 



Die Längswellen der Gravitation

In dem vorigen Artikel über die Gravitationswellen, zeigte ich Ihnen, dass mit größter Wahrscheinlichkeit die „Elektromagnetischen Wellen“ die so lange gesuchten Gravitationswellen sind. Daraus ging hervor, dass es sich um Querwellen handelt, die rein mechanisch durch bewegte Teilchen erzeugt werden, diese jedoch magnetisch-, oder elektrisch geladen sind. Dabei ließ ich offen, ob es auch Gravitationswellen in Form von Längswellen gibt.
Nun - wir alle wissen, dass Längswellen durch bewegte Teilchen in einem Medium erzeugt werden. Solche Wellen sind Stoßwellen und wirken daher in die Bewegungsrichtungen der Teilchen. Bemerkenswert ist daran, dass sich unter bestimmten Bedingungen auch Elementarwellen wie beim Schall ergeben können. Offensichtlich findet dies aber im Vakuum des Weltalls so nicht statt, was wohl auf die Eigenschaften der Gravitonen als Ausbreitungsmedium zurückzuführen ist. Nur wenn die Wellen gebeugt, gebrochen oder auf andere Weise mechanisch beeinflusst werden, können daraus Elementarwellen werden.
Beim Schall ist es offensichtlich, weil eine sich wölbende Membrane keine lineare Bewegung darstellt, breiten sich Schallwellen als Elementarwellen aus. Zudem hat die Luft andere Eigenschaften als das Vakuum des Weltalls, denn die Gasmoleküle stoßen sich gegenseitig ab, weil sie außen von ihren Elektronen umgeben sind. So gesehen muss es unter den gegebenen Umständen zu Elementarwellen kommen. Wie wir aber wissen, lassen sich auch diese Wellen unter bestimmten Voraussetzungen gerichtet erzeugen. Allerdings kommt es dabei mit zunehmender Entfernung zu Streueffekten und die Wellen breiten sich dennoch aus. Dies liegt ebenfalls an den Eigenschaften des Mediums Luft. Dennoch kann ein solcher Vorgang sehr wirkungsvoll sein und die Töne sind im rechten Winkel darum und in Gegenrichtung nicht, oder kaum zu hören.
Im Gegensatz zu Luftmolekülen müssen die Gravitonen demzufolge vollkommen neutrale Teilchen sein, die sich zwar leicht verschieben lassen, aber seitlich dabei kaum Wirkung zeigen. Sie verhalten sich insgesamt wie eine suprafluide Flüssigkeit mit geringster Reibung. Wohl aus diesem Grund nehmen einige Wissenschaftler an, dass unser Universum ein Schwarzes Loch ist. Auch mit der festgestellten Dichte im Universum soll dies übereinstimmen.

„Sollte unser Universum wirklich ein Schwarzes Loch sein, so möchte ich an dieser Stelle bemerken, dass wir darin ganz gut leben können und ein solches Objekt anscheinend kein alles verschlingendes Monster ist! Bleibt allerdings die Frage, warum man dann noch nach Schwarzen Löchern innerhalb des Schwarzen Loches sucht!?“



Bildnachweis: ESA / NASA
Die Gravitonen strömen aus allen Richtungen radial zum Mittelpunkt der Erde.
Wegen des Widerstandes unserer Massen werden wir von der Gravitonenströmung an die Oberfläche der Erde gedrückt.


Schon in anderen Artikeln zeigte ich Ihnen, dass synonyme Wellen von beschleunigten Teilchen erzeugt werden. Diese wirken wie die Teilchen selber und kommen am Ziel mit der jeweiligen spezifischen Wellengeschwindigkeit an. Ganz anders dagegen die verursachenden Teilchen! Sie erfahren eine abbremsende Wirkung, wenn sie sich anfangs schneller als mit 1 /10 Lichtgeschwindigkeit bewegten ( > 30.000 km /s ). Auf großen Distanzen ergeben sich so Unterschiede der Laufzeiten gegenüber der vorauseilenden Wellen, die viele Jahre bis hin zu Millionen Jahren ergeben können. Dennoch wirken die eintreffenden vorauseilenden Wellen wie die Teilchen selber, denn es ist die Masse des Übertragungsmedium dabei involviert. Wellen bewegen nun mal die Teilchen des Mediums. Aus diesem Grund erreichen uns von Ereignissen aus dem Weltall die Teilchen scheinbar mit Lichtgeschwindigkeit. Dies wird besonders bei Supernovae deutlich. Neutrinos erreichen uns zeitgleich mit dem Eintreffen des Lichtes. Und ebenfalls treffen scheinbar einige Schwerionen von solchen Ereignissen mit Lichtgeschwindigkeit bei uns ein. Meine Überzeugung ist es jedoch, dass es sich dabei um synonyme Stoßwellen handelt, wogegen die Teilchen viele Jahre länger bis zu ihrem Eintreffen benötigen. Eigentlich können sie uns gar nicht erreichen, denn die Erde ist gemeinsam mit dem Sonnensystem in der inzwischen verstrichenen Zeit schon sehr weit vom ursprünglichen Ort des eintreffenden Lichtes entfernt, weshalb wir die viel später eintreffenden Teilchen keinem Ereignis mehr zuordnen können. Weiß der Geier, woher die kommen?! Nur Teilchen von Ereignissen, die wenige Lichtjahre entfernt waren, ließen sich vielleicht noch zuordnen, aber auch dies ist eher unwahrscheinlich. Allein die Stoßwellen, die zeitgleich mit dem Licht bei uns eintreffen, lassen sich auf diese Weise zuordnen, weil sie exakt aus der gleichen Richtung wie das Licht bei uns eintreffen.
Stoßwellen gehen durch jedes geeignete Medium, ganz so wie es uns bei den im vorigen Artikel beschriebenen Wellen der Synchrotron- und Tscherenkowstrahlung dargestellt wurde. Aber nur die suprafluiden Eigenschaften eines geeigneten Mediums können diese gerichteten Wellen im Vakuum des Weltalls erklären und ebenso die als Photonen einzeln vorkommenden Wellen des gesamten Spektrums der „Elektromagnetischen Wellen“.
Sogar die so unglaublich starken und extrem kurzen Gamma - Ray - Bursts, die Zeugen von riesigen Explosionen im Weltall sind, bestehen nur aus den uns schon bekannten Wellen. Eine Verformung der Raumzeit ist dadurch nirgends zu erkennen und die schon im ersten Artikel beschriebenen, schüttelnden Störungen im Fluss der Gravitation fehlen hier auf der Erde ebenso. Solche Störungen hätten ganz ähnliche Wirkungen wie Erdbeben und richteten große Verwüstungen an, wenn sie denn vorhanden wären. Dankenswerter Weise bleiben wir davon verschont.

Aber eben aus den genannten Gründen, kann es anders geartete Gravitationswellen nicht geben!

Festgestellt wurde inzwischen, dass die Gamma - Ray - Bursts von polaren Jets bei Supernovae erzeugt werden, die bei solchen Sternexplosionen direkt in Richtung unserer Erde abgestrahlt wurden. Bei schwachen und länger anhaltenden Bursts, sehen wir dagegen die Jets mehr von der Seite unter einem jeweils unterschiedlichen Winkel. Dies ist möglich, weil Elektronen sich spiralförmig um Magnetfeldlinien dieser Jets bewegen und somit auch seitwärts der Jets Wellen emittieren.
Sodann möchte ich darauf hinweisen, dass Stoßwellen im Vakuum schon lange bekannt sind und unter der Bezeichnung Skalarwellen geführt werden. Leider wird in der normalen Wissenschaft so gut wie nicht auf diese Wellen eingegangen. Hiermit wären die Längswellen im Vakuum des Weltalls schon hinreichend erklärt, wenn es da nicht noch die Massenträgheit gäbe! Wie lässt sich diese erklären? Eines ist jedoch gewiss: „Es besteht eine Interaktion zwischen Masse und Gravitation, also den Gravitonen.“



Bildnachweis: Mit freundlicher Genehmigung der NASA
Hier ein Jet an einem jungen Protostern.
Der Jet wird wegen der Sternrotation durch ein verdrilltes Magnetfeld erzeugt und reicht viele Lichtjahre weit in das Weltall.


Und genau auf diese Wirkung müssen wir nun achten. Die Gravitation drückt uns mit ihrer gleichmäßig strömenden Kraft an die Erdoberfläche. Dies geschieht, weil wir masseabhängig einen Gegendruck erzeugen. Bewegen wir uns nun in beliebige Richtungen beschleunigend, so müssen wir einen vergleichbaren Widerstand überwinden, was sich bei uns durch Andruck- oder Fliehkräfte bemerkbar macht. Dabei erzeugen wir jeweils Stoßwellen in den Gravitonen, welche sich mit großer Wahrscheinlichkeit über mehrere Lichtminuten hin fortpflanzen. Ist unsere Geschwindigkeit anschließend gleichmäßig und geradlinig, so verschwindet dieser Widerstand, weil die Gravitonen durch ihre Suprafluidität sich uns angepasst haben und keine weiteren Reibungskräfte vorhanden sind. Und wie oben erwähnt, macht sich ein Gegendruck erst bei gleichmäßiger Geschwindigkeit > 1/10 Lichtgeschwindigkeit bemerkbar. Bei geringeren Geschwindigkeiten spüren wir dagegen keinen Widerstand, weil sich die suprafluiden Gravitonen mit uns bewegen.
Nun könnte man meinen, dass dies nicht möglich ist, weil dadurch unsere Umgebung direkt etwas davon bemerken müsste. Dem ist jedoch nicht so! Andere Menschen bemerken deshalb nichts davon, weil im Verhältnis zur Masse der Erde die dabei erzeugten Kräfte viel zu gering ist, als dass sie sich auf die unmittelbare Umgebung auswirken könnten. Nur wir selber sind davon betroffen, weil wir die Gravitonen auf riesige Entfernungen dabei bewegen müssen. Dies geschieht entsprechend dem dritten Newtonschen Axiom "actio gleich reactio". Stießen wir aber unsere Faust mit Lichtgeschwindigkeit gegen einen weit entfernten imaginären Gegner, so bekäme dieser die volle Wirkung dieser Welle ab, ohne dass unsere Faust ihn getroffen hätte. Dies war dann eine Gravitationswelle in Form einer Stoßwelle und dennoch eine Längswelle! Das dabei eine ähnliche Kurve am Ziel auftritt, wie bei den Lichtwellen, liegt in der Natur der Sache. Lichtwellen erzeugen, wie wir wissen, Sinuskurven. Stoßwellen erzeugen dagegen eine Frontwelle mit zwei parallelen Sinushälften (nur im Vakuum), weshalb sie uns wie Teilchen erscheinen. Es dürfte daher sehr schwierig sein, hier den Unterschied zu ermitteln. Beide Arten breiten sich stets nur mit c - spezifisch aus. Überlichtgeschwindigkeitseffekte kann es hierbei nicht geben! Überlichtgeschwindigkeits - Effekte treten nur bei Tunneldurchgängen auf, weil dann die Wellen in Impulse umgeformt werden und diese Impulse das im Tunnel befindliche Medium zusätzlich bewegen. Dies geschieht ähnlich wie bei Elektronen in einem Leiter. Während die Elektronen sich im Leiter nur um 1 bis 2 cm /s verschieben, geht der Stoß der Elektronen untereinander fast mit Lichtgeschwindigkeit. Auch diesen Vorgang könnte man als eine Art Tunneleffekt interpretieren. Natürlich entstehen hierbei entsprechend dem Widerstand des jeweiligen Leiters Verluste, weshalb die Lichtgeschwindigkeit nicht erreicht wird.



Bildnachweis: Eigenanfertigung
Eine Stoßwelle im Vakuum verhält sich wie ein Teilchen, jedoch ohne seitwärts Wellen zu verursachen,
denn sie bewegt sich durch ein suprafluides Medium.


Hier ein Beispiel:
Die Kraft der Gravitation ist unglaublich gering. Zwei Flugzeugträger auf dem Meer in einem Abstand von einem Kilometer ziehen sich gerade mal mit etwa zwei Gramm gegenseitig an. Die Masse eines Menschen ist aber vielfach geringer, weshalb bei normalen Bewegungsabläufen, positiven- oder negativen Beschleunigungen, diese Kräfte sich nicht auf die Umgebung auswirken können. Dazu wären entweder riesige Massen, wahnsinnige Geschwindigkeiten oder unglaubliche Beschleunigungen erforderlich.
In ganz ähnlicher Weise können wir künstliche Schwerkraft erzeugen, indem wir uns auf einer schnellen Kreisbahn bewegen. Die dabei auftretende Fliehkraft ist nichts weiter als eine Querbeschleunigung und wirkt sich in gleicher Weise masseabhängig auf die allseits vorhandenen Gravitonen aus. Schon deshalb konnte man in früherer Zeit zwischen Gravitation, Fliehkraft und Beschleunigung keinen Unterschied feststellen, weil alle diese Wirkungen masseabhängig sind und nach den gleichen Gesetzmäßigkeiten berechnet werden. Man wusste, dass hier ein direkter Zusammenhang bestehen musste. Und wie ich Ihnen mit diesem Artikel zeigen konnte, lässt er sich auch beschreiben.
Hinter all dem steckt, wie ich meine, ein unglaublich durchdachtes Konstrukt, welches keinesfalls auf Zufällen beruhen kann. Nur weil es so in allen Belangen ist, kann es überhaupt funktionieren.

Fazit: „Ein Universum so vieler Zufälle kann es nicht geben!“


zurück zur Hauptseite