Astrophysik

©2004 Autor: Michael Köchling
 



Was ist Licht wirklich?

Schon in meinem Buch "Es werde Licht!" beschrieb ich: Wer das Licht versteht, der versteht das Universum, denn alles im Universum basiert auf Wellenfunktionen.
Das mit dem Licht ist so eine Sache, die laut der Wissenschaft immer noch sehr vieldeutig ist. Ihre Aussagen sind folgende:

1. Das Licht besteht aus "Elektromagnetischen Wellen"!

2. Diese Wellen kommen nur als "Photonen" mit genau gequantelten Energiewerten vor!

3. Die "Elektromagnetischen Wellen" umfassen einen sehr grossen Spektralbereich,
welcher von langen Radiowellen über Mikrowellen, Infrarotwellen, den Wellen des sichtbaren Lichtes,
UV - Wellen, Röntgen- und Gammawellen, bis hin zu den extrem kurzen Wellen der Raumstrahlung reicht.

4. Die "Elektromagnetischen Wellen" sind Transversalwellen, die ohne jegliches Medium das Universum durcheilen können!

5. Die "Elektromagnetischen Wellen" verbindet mit den Elementarteilchen ein sogenannter "Welle - Teilchen - Dualismus!
Sie sind damit Welle und Teilchen zugleich (Photonen)!

Wie war das doch gleich mit dem Glauben? Glauben Sie es ? Mir jedenfalls kam dies alles sehr suspekt vor!

Aus diesem Grund machte ich mir die Wellenmechanik und die Quantenmechanik zueigen. Es kamen dann später noch die Relativitätstheorie, die Festkörperphysik und die Elektrodynamik hinzu.

Zu 1. Die Wellen des Lichtes sind mechanischer Natur, wie alle anderen Wellen auch! Der einzige Unterschied besteht darin, dass sie auch das scheinbar leere Weltall durcheilen können. Dies ist den anderen Wellen (Wellen auf Flüssigkeiten und den Schallwellen) verwehrt!
Der mechanische Charakter der "Elektromagnetischen Wellen" zeigt sich darin, dass sie nur rein mechanisch beeinflusst werden können, wenn sie denn erst einmal unterwegs sind. Keinesfalls aber reagieren sie auf elektrische Ladungen oder magnetische Felder. Dies hat naturgemäß nichts mit ihrer Entstehung zu tun, doch was bei ihrer Entstehung wirklich abläuft weiss niemand genau, weil es sich für uns im Verborgenen abspielt.
Tatsächlich sind es die Elementarteilchen wie hauptsächlich die Elektronen, die Atome und Moleküle, welche derartige Wellen abgeben.
Diese Teilchen haben elektrische Ladungen und magnetische Felder. Sie sind die Emitter dieser Wellen und weil man sich damals nicht vorstellen konnte, dass sich mechanische Wellen durch das Vakuum des Weltalls bewegen können, mussten es elektrische Ladungen und magnetische Felder sein, die sich mit Lichtgeschwindigkeit ausbreiten.
Aus diesem Grund wurde für sie die Bezeichnung "Elektromagnetische Wellen" gewählt. Eine Bezeichnung, die vollkommen falsche Vorstellungen über die Natur dieser Wellen erweckt! In Wirklichkeit sind diese Wellen so schwach, dass sie nur die winzigsten Teilchen anregen können. Dabei haben die elektrischen- und magnetischen Kräfte nur die Funktion des Haltens der Teilchen an ihren Positionen in den Atomen und Molekülen.

Albert Einstein sagte einmal:
"Ein Energietransfer ist ohne Materie (Medium) nicht vorstellbar!"

Aus diesem Grund wurde ehemals angenommen, dass das Vakuum des Weltalls mit einem unwägbaren Medium angefüllt sei, um die Übertragung von "Elektromagnetischen Wellen" zu gewährleisten. Doch aufgrund der Michelson - Morley - Versuche wurde von Albert Einstein dieser sogenannte "Äther" aus der Physik verbannt. Michelson und Morley hatten versucht die Abweichung der Lichtgeschwindigkeit anhand der Eigenbewegung unserer Erde nachzuweisen. Da unsere Erde mit einer mittleren Geschwindigkeit von 29,8 km/s sich auf ihrer Bahn um die Sonne bewegt, hätte nach ihrer Meinung ein Unterschied der Lichtgeschwindigkeit auftreten müssen, wenn man einmal in Bewegungsrichtung der Erde misst und dann in entgegengesetzter Richtung. Doch der ermittelte Wert entsprach nicht der Eigengeschwindigkeit der Erde, sondern es wurden nur etwa 8 km/s Unterschied gemessen, wogegen der zu erwartende Unterschied 59,6 km/s ergeben müsste.
Etwa 20 Jahre später fragte sich Albert Einstein jedoch, ob man dem Vakuum des Weltalls nicht doch eine Energie > 0 zugestehen muss. Wenig später führte er deshalb die "Kosmologische Konstante Lambda" ein, welche die sogenannte "Vakuumenergie" darstell. So brachte er nach so langer Zeit, gegen den Willen der anderen damaligen Wissenschaftler, den geschmähten "Äther" wieder in die Physik ein. Wenngleich auch unter anderer Bezeichnung. Denn nur wenn Lambda in den Formeln Bestand hat, sind die Ergebnisse richtig. Und so rechnen heute die Wissenschaftler mit dem "Äther", den es offiziell nicht gibt.

Zu 2. Die "Elektromagnetischen Wellen" sollen nur als "Photonen" mit exakt gequantelten Energiebeträgen vorkommen. Dies liegt an den Bindungskräften der Elektronen betreffend ihrer Energieniveaus in den Atomen. Bei Anregung eines Elektrons durch ein Photon begibt sich das Elektron kurzzeitig auf ein entsprechend höheres Energieniveau, um unter Abgabe eines gleichen "Photons" wieder auf sein ehemaliges Niveau zurück zu fallen. Dies geschieht allerdings nur bei Resonanz, nämlich dann, wenn die Energie der Bindungsenergie des Elektrons vom "Photon" aufgebracht wird. Der deutsche Physiker Max Planck erkannte diese Vorgänge und er ging deshalb von gequantelten Energien aus (Fotoelektrischer Effekt).
Die meisten Wellen sind auch wirklich an die Bindungskräfte der Elektronen gebunden und werden daher mit genau definierten Energien emittiert. Dies bildet die Grundlage der Spektroskopie. Dabei zeigt uns eine bestimmte Wellenlänge oder Frequenz die Temperatur einer Masse an und welche Elemente darin enthalten sind. Normaler Weise messen wir hierzu die Frequenz.
Sie wird in Hz nach dem Physiker Heinrich Hertz angeben. Dabei bedeutet 1 Hz = eine Schwingung pro Sekunde, was einer Wellenlänge von ca. 300.000 km entspricht. Nun stellen Sie sich bitte einmal ein Photon mit dieser Länge vor! Es wäre ein sehr merkwürdiges Teilchen, welches noch dazu die Ruhemasse 0 besitzen soll, aber mit einem Spin + oder - 1 !!!
Nun gibt es aber so genannte Farbübergänge. Ihnen lassen sich keine Quantelungen zuordnen und beim "Fotoelektrischen Effekt" erleben wir ebenfalls variable Vorgänge. Hierauf komme ich allerdings später zu sprechen, denn es fehlen noch einige Grundinformationen. Grundsätzlich kann ich für alle hier gemachten Aussagen Quellenangaben und Beschreibungen liefern. Diese sind in meinem Buch "Es werde Licht!" aufgeführt. Wer dagegen selber kundig ist, kann leicht die Richtigkeit der Aussagen nachvollziehen. Was Sie hier vorfinden ist nur die Kurzfassung meiner Buchangaben.

Zu 3. Das riesige Spektrum der "Elektromagnetischen Wellen" zeigt uns, dass es Wellen mit unglaublich unterschiedlichen Wellenlängen gibt, wobei die Amplituden nur gering variieren. Dabei bestimmen die Frequenzen die Wellenlängen und umgekehrt. Wie oben beschrieben, gibt es Wellen von einem Hz bis x 1024 Hz bei der kosmischen Strahlung.



Nun stellen Sie sich bitte vor, dass alle diese Wellen unterschiedliche "Photonen" mit einer bestimmten Quantisierung sein sollen. Eine wahrlich fantastische Vorstellung! Ob hier eine Quantisierung bei Wellen sinnvoll ist, bezweifle ich, denn sie gibt den Wellen einen nicht angebrachten Teilchencharakter. Zudem werden Wellen normaler weise kontinuierlich emittiert und nicht in Intervallen, wie es für Teilchen zutreffend ist. Ausserdem haben die Wellen die Eigenschaft, sich ungehindert gegenseitig zu durchlaufen, was man von den Teilchen nicht behaupten kann (Kolliderring).

Zu 4. Die "Elektromagnetischen Wellen" wurden als Transversalwellen bezeichnet, nachdem man den "Äther" als Übertragungsmedium abgeschafft hatte. Da sich elektrische- und magnetische Felder im Vakuum mit Lichtgeschwindigkeit ausbreiten können, ging man damals davon aus, dass die Transversalwellen eben elektromagnetischer Natur sein müssten. Nur so konnte erklärt werden, warum sich diese Wellen auch im Vakuum mit gleicher Geschwindigkeit wie die elektrischen- und magnetischen Felder ausbreiten können. Dies wurde quasi aus einem Erklärungsnotstand heraus geboren.

Zu 5. Aufgrund der Doppelspalt - Versuche (ehemal von Thomas Young) kam man zu folgender Überzeugung: Weil bei Versuchen sowohl mit Wellen als auch Teilchen immer Interferenz erzeugt wurde, dass die Wellen mal als Teilchen auftreten. Und für die Teilchen galt somit, dass sie mal als Wellen auftreten. Dies wurde jeweils durch die Anordnung der Versuche festgestellt und so war der Welle - Teilchen - Dualismus (eine Wirkung) entstanden, ohne dass die wahren Ursachen ergründet wurden. Und auch heute noch wird daran festgehalten. Dabei stehen, wie so oft, die Lösungen in den schon bestehenden Büchern.

"Doch nur wer suchet, der findet!"

"Zwischen ruhenden elektrischen Polen und ruhenden Magnetpolen andererseits
gibt es keine Wechselwirkung; sie ziehen sich nicht an und stoßen einander nicht ab.
In anderen Worten:
Ein elektrostatisches Feld übt auf ein magnetostatisches keinen Einfluß aus und umgekehrt.
Elektrostatische, magnetostatische und Schwerefelder sind drei ganz unterschiedliche Dinge
und haben untereinander keine Wechselwirkung."

( Leopold Infeld und Albert Einstein, "Die Revolution der Physik" S.124 )

"Ein veränderliches magnetisches Feld wird immer von einem elektrischen Feld begleitet.
Umgekehrt:
Ein veränderliches elektrisches Feld wird immer von einem magnetischen Feld begleitet."

( Leopold Infeld und Albert Einstein, "Die Revolution der Physik" S.128f )

"Diese zwei Zitate sagen aus, dass immer gleichzeitig eine Welle erzeugt wird, wenn wir ein Teilchen emittieren,
denn nur elektrisch geladene- oder magnetische Teilchen können wir beschleunigen!!!
Dies ist der wahre Welle - Teilchen - Dualismus!"

( Beste Beispiele hierfür sind die Synchrotron - Strahlung und die Tscherenkow - Strahlung )

Es ist nun ersichtlich, dass stets Interferenz entstehen muss, weil immer gleichzeitig mit einem beschleunigten Teilchen eine Welle miterzeugt wird. Die Beschleunigung eines Teilchens ist synonym zum Energieniveauwechsel eines Elektrons zu sehen. Nachdem Sie nun wissen, dass die "Elektromagnetischen Wellen" in Wirklichkeit rein mechanischer Natur sind, wird auch klar, warum die Wissenschaftler manchmal davon sprechen, dass uns von unserer Sonne Schallwellen erreichen. Überhaupt sind Schallwellen ebenfalls eine Form "Elektromagnetischer Wellen" und werden in Wissenschaftskreisen "Phononen" genannt! Und wenn unsere Ohren dazu in der Lage wären, Milliarden bis Billionen Hz wahrzunehmen, dann könnten wir die Strahlung der Sonne sogar hören.
Nun werden Sie sich sicherlich fragen, wie diese Leute darauf kommen. Gehen Sie hierzu doch bitte einmal gedanklich in die Welt der allerkleinsten Teilchen. Sie sehen dann in unserer Atmosphäre die Moleküle N2, O2 usw. , umgeben von ihren Elektronen. Schon aus dem Physikunterricht ist Ihnen bekannt, dass Gase expandieren, wenn der sie umgebende statische Druck verringert wird. Die Elektronen der Moleküle stossen sich dabei aufgrund ihrer gleichen Ladungen gegenseitig ab. Regen wir nun durch einen Impuls ( mechanischer Stoss oder Schwingung ) einige Moleküle an, so reagieren hierbei die abstossenden Kräfte der aussen befindlichen Elektronen und wie bei "La Ola" wird der Impuls in Stossrichtung von den elektrischen und magnetischen Kräften der Elektronen weitergegeben. Wir haben eine Welle erzeugt, von der wir ausgingen, dass sie rein mechanischen Ursprungs sein sollte. Zumindest steht es bezüglich der Schallwellen so in den Physikbüchern! Doch tatsächlich sind gerade die zwei letztgenannten Wellen eher "Elektromagnetische Wellen", als die Wellen des Lichtes. Wir müssen daher noch die Eigenschaften der Vakuumenergie erkunden. Dann sehen wir weiter!

Und wenn Sie nun darüber nachdenken, so werden Sie feststellen, dass bei den Wellen auf den Oberflächen von Flüssigkeiten die gleichen physikalischen Vorgänge ablaufen! Wohl aus den oben aufgeführten Gründen sagte Albert Einstein einmal:

"Ein Energietransfer ohne Materie ist nicht vorstellbar!"


Schon als junger Mann hatte ich die vage Ahnung, dass unser physikalisches Weltbild nicht vollkommen sein kann und dass der Menschheit nicht die richtigen Vorstellungen und Werte vermittelt werden. Aus diesem Grund fasste ich damals den Entschluss, mich entsprechend weiterzubilden. Und wenn ich an die Entwicklung der Physik über die Jahrhunderte zurückdenke, so muss ich folgendes feststellen:

"Die Wahrheit wurde oft erst verlacht,
dann bekämft
und schließlich offenkundig!"


©2004 Autor: Michael Köchling


In der Astrophysik ist vieles möglich, doch sollte es stets mit den natürlichen Bedingungen vereinbar sein.

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