Astrophysik

Autor: © Michael Köchling

  

Wie kann Überlichtgeschwindigkeit entstehen ?

   

Wie inzwischen durch verschiedene Medien bekannt wurde, konnte in einigen Experimenten mehrfache Lichtgeschwindigkeit nachgewiesen werden.

Hervorzuheben sind hierbei die Versuche von Herrn Professor Günter Nimtz der Universität zu Köln. Seine Versuche basierten darauf, dass „elektromagnetische Wellen“ im Mikrowellenbereich über zwei unterschiedliche Wege geleitet wurden, welche jedoch exakt gleiche Längen aufwiesen. Diese zwei Wege unterschieden sich darin, dass in einer der Strecken ein Tunnel mit einer Länge von 11,42 cm eingebaut wurde (aus diesem Grund spricht man hierbei von einem Tunneleffekt). Dabei hatte der Tunneldurchmesser einen wesentlich kleineren Öffnungsdurchmesser als die Länge der verwendeten Wellenlängen (vereinfachte Darstellung).

Erzielt wurden dabei sogenannte „Gruppengeschwindigkeiten“ von Wellen bis zu 4,7facher Lichtgeschwindigkeit.

Veröffentlicht wurde seine Arbeit in „Physik in unserer Zeit“ / 28. Jahrg. 1997 / Nr. 5

Dieser oben dargestellte Tunneleffekt ermöglichte es ganz offensichtlich, dass sich „elektromagnetische Wellen“ mit größerer Geschwindigkeit als die des Lichtes ausbreiten konnten.

„Diese Annahme ist jedoch weit gefehlt! Grundsätzlich können sich Wellen nicht schneller als c- spezifisch ausbreiten.“  

Meine Recherchen ergaben einen vollkommen normalen physikalischen Effekt als Verursacher dieses Phänomens. Somit sind Wunder ausgeschlossen!

( Auch dies veröffentlichte ich in meinem Buch „Es werde Licht!“ / Mai 2001 / gefunden habe ich diesen Effekt allerdings schon Ende 08.1997 nach der Analyse von Herrn Nimtz´s Arbeit )

Was hier schneller war, sind nicht die Wellen, denn sie können den Tunnel nicht durchlaufen, weil er für sie zu eng ist. Dennoch können sie etwas bewirken und dies möchte ich Ihnen in diesem Artikel darstellen.

Zuerst einmal müssen wir wissen, wodurch Wellen erzeugt werden. Hierzu sind Impulse erforderlich. Allgemein kennen wir da mehrere Vorgänge. Ein ins Wasser geworfener Stein erzeugt einen Impuls, welcher konzentrische Wellen auf der Wasseroberfläche erzeugt.


Oder eine schwingende Membrane erzeugt Schallwellen. Und bewegte elektrische- oder magnetische Felder erzeugen Wellen. Bei all diesen Vorgängen werden Wellen grundsätzlich durch mechanische Impulse erzeugt.  

Umgekehrt können Wellen Impulse erzeugen. Nämlich dann, wenn sie auf ein Hindernis treffen. Hierbei wird die Wellenenergie wieder in Impulsenergie umgeformt. Ein zu enger Tunnel ist beispielsweise solch ein Hindernis. Ebenso wäre eine Wand ein geeignetes Hindernis. Eine Wand reflektierte aufgrund ihrer Unnachgiebigkeit und Ebenheit die Wellen. Ein Tunnel lässt jedoch ein klein wenig der Wellenenergieen in Form von Impulsen hindurch. Dies können Sie sich wie folgt vorstellen: Sie befinden sich auf einer Mole am Meer. In dieser Mole befindet sich ein Kanalrohr mit einem Durchmesser von einem halben Meter. Dabei hat das Kanalrohr eine Länge von 5m und mündet direkt unter der Wasseroberfläche in ein Hafenbecken. Seeseitig branden die Wellen des Meeres dagegen, die diesen Tunnel nicht durchlaufen können, weil ihre Wellenlängen viel größer sind (3 - 30m). Daher geben die Wellen an das im Kanalrohr stehende Wasser einen Teil ihrer Wellenimpulse ab und fast zeitgleich entstehen im Hafenbecken neue Wellen mit gleicher Wellenlänge, doch geringerer Amplitude.  



Was wir hier feststellen können, stellt einen ganz natürlichen physikalischen Effekt dar und hat nicht das Geringste mit relativistischen Effekten zu tun. Auch hierbei ist die Tunnelgeschwindigkeit der Impulse ein Vielfaches der Wellengeschwindigkeiten. Dabei ist diese hohe Geschwindigkeit auf die Länge des Tunnels begrenzt.

Wir stellen daher fest: Nicht die Wellen erreichen mehrfache spezifische Wellengeschwindigkeit, sondern einzig die Impulse. Dabei ist in unserem Beispiel das Wasser besonders gut geeignet, weil es sich kaum komprimieren lässt und deshalb die Impulse fast unvermindert weitergeben kann.

Ganz ähnlich verliefen die Versuche von Herrn Nimtz. Die ankommenden Wellen wurden am Tunnelanfang in Impulse umgewandelt, welche tunnelten. Am anderen Tunnelende angelangt, erzeugten die ankommenden Impulse neue Welle. Durch dieses zweimalige Umwandeln der Energien, kam es zu jeweils einer geringfügigen Phasenverschiebung bei gleichzeitig wesentlich höherer Tunnelgeschwindigkeit.  

Übertragen wir dies nun auf beliebige andere Formen von Wellen, so werden wir feststellen können, dass überall der gleiche Effekt wirksam wird.

Fassen wir also zusammen:  

Der Tunneleffekt ist ein ganz normaler physikalischer Vorgang und mehrfache spezifische Wellengeschwindigkeiten lassen sich damit ohne Probleme erreichen.  

Sodann stellen wir fest, dass die spezifischen Wellengeschwindigkeiten von den Wellen selber nicht überschritten werden können. Was einzig schneller sein kann, sind die Impulse.

Damit stimmt Albert Einsteins Aussage, dass weder Wellen noch normale Materie schneller als das Licht sein können. Doch was bewirkt dann die hohen Tunnelgeschwindigkeiten bei den „elektromagnetischen Wellen“?

Schon werden wir wieder mit der „Vakuumenergie“ oder dem altbekannten „Äther“ konfrontiert, denn nur diese kommen als Impulsüberträger im Falle der „elektromagnetischen Wellen“ in Betracht. Demnach ist ein solches Medium vorhanden, denn sonst funktionierte dieser Versuch in keiner Weise.  

Damit hat Herr Professor Nimtz einen direkten Nachweis

für ein solches Medium erstellt.

Es gibt noch mehr Beweise für ein solches Medium, doch möchte ich nicht zu weit vorgreifen und überlasse es wie immer Ihnen, was Sie diesem Inhalt entnehmen. Interessant wäre es allerdings zu wissen, wie schnell maximal die Impulse im Falle der „elektromagnetischen Wellen“ tunneln können. Daraus ergäben sich besonders für Computer unglaubliche Rechengeschwindigkeiten.



In der Astrophysik ist vieles möglich, doch sollte es stets mit den natürlichen Bedingungen vereinbar sein.

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