Astrophysik

©2007 Autor: Michael Köchling
 



Die Raumzeitkrümmung

Verschiedene Umstände führten dazu, dass der so genannte „Äther“ aus der Physik verbannt wurde. Dieser „Äther“ sollte ein unwägbar feines, das Universum vollständig ausfüllendes Medium sein. Dieses Medium setzte man damals gegen Ende des 19. Jahrhunderts voraus, damit es als Träger für die Wellen des Lichtes und damit des gesamten elektromagnetischen Spektrums dienen konnte. Es wurden große Anstrengungen gemacht, um dieses Medium nachzuweisen. Die Ansicht Albert Einsteins, dass es sich um ein absolut statisches Medium in einem ebenso statischen Universum handeln sollte, führte dabei zu vollkommen falschen Annahmen.
Grundsätzlich ging man damals davon aus, dass alle Kräfte im Kosmos über sogenannte „Wirkungsteilchen“ ausgetauscht werden. Bei den „elektromagnetischen Kräften“ sollten dies die „Photonen“ sein. Für die „schwache und die starke Kernkraft“ sind es die W- und Z- Bosonen und für die Gravitationskraft die rein hypothetischen „Gravitonen“.
Doch stellen Sie sich bitte das Desaster vor, welches die Abschaffung des „Äthers“ verursacht hatte. Es gab nun mehr keinen Überträger für die „elektromagnetischen Wellen“. Einerseits war es Albert Einstein und seinen damaligen Kollegen nicht möglich, diesen „Äther“ zu beschreiben und andererseits war der Nachweis durch den Michelson - Morley - Versuch fehlgeschlagen. Allerdings muss man sich fragen, warum dieser Nachweis nicht auch auf andere Weise erfolgte ( in den vorhergehenden Artikeln finden Sie dazu mehrere derartige Hinweise). Aus dem oben genannten Grund wurde jedenfalls verhindert, die wahren Ursachen zu erforschen.
Entsprechend der nun folgenden Logik waren die „Photonen“ freie wechselwirkende Teilchen, die ohne ein Übertragungsmedium auskommen mussten, was für die Ausbreitung von Wellen keineswegs zutreffen konnte. Auch dies geschah als Notwendigkeit aus dem fatalen Grund der Abschaffung des „Äthers“. Bei der Gravitationskraft bestand dieses Problem nicht, da es sich ja im Fall der „Gravitonen“ ohnehin um Teilchen handelte.
Die beiden Wissenschaftler Albert Abraham Michelson und Edward Morley machten 1886 den alles entscheidenden Versuch mit einer Apparatur, welche auf Quecksilber schwamm und in 5 Minuten eine vollständige Umdrehung machte. Dabei wurde die Geschwindigkeit des Lichtes sowohl in Bewegungsrichtung der Erde, wie auch entgegengesetzt gemessen. Doch alle Bemühungen ergaben nur eine viel geringere Abweichung als die der mittleren Erdgeschwindigkeit von 29.8 km/s . Gemessen wurde maximal ein Unterschied von 8 km/s . Dieser Betrag wurde der Apparatur als Ungenauigkeit angelastet und obwohl Michelson der Ansicht war, dass etwas falsch gelaufen sein musste (leider hatte man übersehen, dass wenn man im Glashaus sitzt und mit Steinen wirft, wohlbemerkt bei gleichförmiger Geschwindigkeit des Glashauses, immer die Scheiben einwerfen wird), teilte er Albert Einstein das erzielte Ergebnis mit. Dieser hatte ohnehin größte Schwierigkeiten, die Konsistenz des „Äthers“ zu beschreiben. Wie sollte die Dichte, die Größe der Partikel und deren Masse aussehen? Konnte es ein solches Medium überhaupt geben, welches gleichzeitig die Impulse mit Lichtgeschwindigkeit in Form von Wellen weiterleitete und andererseits so elastisch war, dass sich Planeten und Sterne in ihm frei und ungehindert bewegen konnten. Es hätte nach damaliger Sicht ein Medium sein müssen, welches fester als der beste Stahl sein musste und dennoch durfte es fast nichts wiegen. Ja selbst so winzige Teilchen wie Atome und Elektronen mussten sich darin völlig frei bewegen können, ohne auch nur im Geringsten abgebremst zu werden. Zu all dem musste es auch noch vollkommen transparent sein und dies über Entfernungen von vielen Milliarden Lichtjahren.
Dies waren gewaltige Widersprüche und so war Albert Einstein sichtlich erleichtert, von dieser Last befreit zu sein. Kurzerhand verbannte er daraufhin den „Äther“ aus der Welt der Physik.

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Anmerkung : „Es ist für mich nicht nachvollziehbar, einen vollkommen statischen „Äther“ anzunehmen. Unbedingt mussten darin Strömungen auftreten, zumal sich das Weltall ausdehnt und andererseits die Gravitation durch Strömung von Gravitonen erzeugt werden muss, wenn man Gravitonen als Wechselteilchen dieser Kraft annimmt. Andernfalls wäre es wirklich eine absolut starre Masse von gleichzeitig unendlich geringer Dichte. Träfe dies zu, so hätte die Lichtgeschwindigkeit unendlich schnell sein müssen und die Gravitation könnte das Licht nicht ablenken! Zusätzlich könnten sich alle Objekte im Weltall wirklich nicht frei bewegen.“


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Durch die Abschaffung des „Äthers“ ergaben sich jedoch sofort neue Schwierigkeiten, welche sich auf die Beschreibung der Raumstruktur auswirkten. Als Hindernisse erwiesen sich folgende Wirkungen: Da gibt es einmal die Aberration des Lichtes, die das Licht unter einem gerinfügig abweichenden Winkel erscheinen lässt, wenn man die Sterne im rechten Winkel zur Erdbewegung betrachtet. Dann die Divergenz der Wellen im Vakuum. Dies ist eine mit der Entfernung zunehmende Ausdehnung der Wellenfront bei parallel abgestrahlten Wellen. Die endliche Geschwindigkeit der elektromagnetischen Wellen. Wie oben dargestellt, hätte die Geschwindigkeit unendlich schnell sein müssen. Der ansteigende Widerstand bei beschleunigten Teilchen, die schneller als 30% der Lichtgeschwindigkeit erreichen. Und den Einfluss der Gravitation auf den Weg des Lichtes. Es liessen sich noch mehr Aspekte aufführen, doch sollen die hier genannten vorerst genügen.

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Dies alles mit der Massenträgheit, der Gravitation, der Relativität, sowie der Elektrodynamik und Quantenmechanik in Einklang zu bringen, stellte für Albert Einstein und seine Kollegen von damals ein schier unüberwindliches Unterfangen dar und war mathematisch einfach nicht zu bewerkstelligen. Immer wieder stiess man auf neue Hindernisse und so ist bis dato immer noch keine Gesamtlösung gefunden (die Vereinheitlichung aller Kräfte zur Weltformel).
Verschiedentlich habe ich schon in Veröffentlichungen dargestellt, dass unsere Physiker mit dem sogenannten „Äther“ rechnen, denn ohne ihn kommt es beständig zu Unendlichkeitswerten in den Berechnungen. Hierdurch ist es unmöglich, das bestehende Universum zu beschreiben.
Darum musste ein zusätzlicher Faktor eingesetzt werden. Dieser eingesetzte Faktor ist allerdings nicht mehr der geschmähte „Äther“, sondern die sogenannte Vakuumenergie. Sie wurde etwa zwanzig Jahre nach dem Desaster, von Albert Einstein gegen den Willen der anderen Physiker eingeführt. Es ist die berühmt - berüchtigte Kosmologische Konstante Lambda . Somit hat es nur eine Umbenennung gegeben, wobei uns auch hier noch keine genaue Beschreibung dieser Vakuumenergie vorliegt. Alles bewegt sich noch auf rein theoretischer Basis, dennoch kann man in den Berechnungen nicht auf sie verzichten.
Der Schaden war aber vom Zeitpunkt der Abschaffung des „Äthers“ schon angerichtet. Albert Einstein und seine Kollegen von damals hatten nun das Problem, die Strukturen des Raumes und seiner Eigenschaften auf andere Weise zu erklären. Hierzu kam Albert Einstein aus der Not geboren auf eine geniale (doch leider falsche) Idee. Er benutzte die nichteuklidische Geometrie und versuchte mittels der Gravitationskräfte gekrümmte Raumbereiche darzustellen. Zusätzlich fügte er die Zeit hinzu und machte so eine Raumzeitkrümmung daraus. In anderen Worten: Das Universum besteht seiner Aussage nach aus einer fast unendlichen Anzahl gekrümmter Räume, welche durch die unterschiedlichen Krafteinwirkungen der Gravitation, analog zu den vielen vorhandenen Massen im Universum bestimmt wird. Damit einhergehend gibt es ebensoviele Eigenzeiten der diversen Raumkrümmungen, entsprechend ihrer unterschiedlichen Gravitationsstärken. Wahrlich ein merkwürdiges Universum und kaum vorstellbar.

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Anmerkung : „Nicht der Raum wird durch die Kräfte der Gravitation beeinflusst, sondern die Massen in ihm. Die lokal wirkenden Kräfte sind viel zu gering, um sich auf das Universum auszuwirken, denn dies ist der Raum, der zu beeinflussen gilt! Wenn das Licht auf seinem Weg durch die Gravitationskräfte der vorhandenen Massen abgelenkt wird, so lässt dies einzig den Schluss zu, dass die Gravitation der Träger der elektromagnetischen Wellen ist. Diese Erkenntnis gewann ich schon vor vielen Jahren und veröffentlichte sie in meinem Buch „Es werde Licht!“ (Mai 2001). Ob der Raum gekrümmt wird, steht keinesfalls fest, denn wir können ebenso eine Gravitonenströmung voraussetzen. Diese hat unbedingt den gleichen Effekt. Warum hier ausgerechnet die unwahrscheinlichste Interpretation herangezogen wurde, ist ganz klar! In der neu geschaffenen Raumstruktur konnte es keine Strömung mehr geben, sondern bestenfalls Verbiegungen oder Krümmungen. Doch wie will man einen Raum verbiegen, der nur in unseren Vorstellungen existiert und was hat die Zeit damit zu tun?“ (Siehe:„Die Definition des Raumes und der Dimensionen“).
Zudem hat ein Wissenschaftler alle Lichtbrechungseffekte von Gravitationslinsen durch unregelmäßig geschliffene Glaslinsen nachgestellt. Davon ausgehend, dass in Galaxien viel mehr Materie vorhanden ist, als wir mit unseren Teleskopen erfassen können, stellen diese ebenfalls unregelmäßige Linsen dar und könnten wie Glaslinsen diese Effekte erzeugen. Doch werden bei den Galaxien wohl beide Faktoren zusammen wirken!“


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Aus der oben beschriebenen Zwangslage heraus, wurde die „Raumzeitkrümmung“ geboren. Und obwohl sich nur mit vielen Verrenkungen und Zugeständnissen die Vorgänge im Universum auf diese Weise erklären lassen, haben wir noch immer dieses Denkmodell, welches in keiner Weise der Realität entspricht!
Besonders die immer wieder gezeigten Darstellungen der Raumzeitkrümmung entbehren jeglicher Logik, weil hier ein viel-(vier)dimensionaler Vorgang, welcher allseitig wirkt und nicht nur in einer Ebene, vollkommen fasch dargestellt wird.


In meinem schon erwähnten Buch habe ich einen weitaus logischeren Ablauf dargestellt, denn der gleiche Effekt lässt sich mit einer Gravitonenströmung viel besser erklären. Jeder Planetoid oder Komet zeigt uns ganz klar dieses Verhalten, wenn er seine Bahn um die Sonne zieht.
In meiner Darstellung lasse ich einen Pfeil an einem kugelförmigen Staubsauger vorbeifliegen. Auf diese Weise erhalte ich ein synonymes Ergebnis. Meine Berechnungen auf Basis einer Gravitonenströmung an der Sonne vorbei, ergaben fast den identischen Wert der Einstein´schen Abweichung des Lichtes von 1,75 Bogensekunde. Mein ermittelter Wert betrug 1,95", wobei es sich nur um eine Näherungsformel handelte.


Und wo ist bei den Darstellungen bitte die Zeitlinie aufgeführt? Es ist daher nicht nachvollziehbar, dass sich dieses Denkmodell so lange halten konnte. Dies liegt sicher daran, weil kaum jemand es wagt sich dem entgegenzustellen und auch selbst keiner einen eigenen, vernünftigen Vorschlag unterbreiten kann. Sind wir alle so unkritisch geworden, dass wir es akzeptieren, nur weil es von einem Albert Einstein stammt? Schon in meinem Buch „Es werde Licht!“, habe ich das Sakrileg der Widerlegung mehrfach begangen und zusätzlich andere Dinge ins rechte Licht gerückt. Aus oben dargestellten Gründen hatte ich den vielsagenden Titel „Es werde Licht!“ gewählt, der nicht nur ein biblischer Titel sein muss. Hinzufügen möchte ich noch, dass die Theorie der Gravitonenströmung nicht von mir stammt, sondern hier beweisführend von mir untermauert wird, weil sie allein in der Lage ist, die Vorgänge im Universum zu erklären.
In vielen Gedankenexperimenten und entsprechenden Berechnungen ist es mir gelungen, alle mir bekannten Einwände zu entkräften und somit konnte ich ein Gesamtbild erstellen, welches unser Universum bestens beschreiben kann.
Im Gegensatz dazu steht die nicht miteinander vereinbare Relativität, Elektrodynamik und Quantenmechanik. Auch wenn es inzwischen mit der Quanten-Chromodynamik einigermaßen passend gemacht wurde, so stellt dies nur einen weiteren Kompromiss dar. Leider wird fast alles viel zu kompliziert dargestellt.
Anmerkung: Inzwischen hat man ein Gerät entwickelt, welches mittels der unterschiedlichen Gravitonenströmungen unserer Erde, denn sie hat keine ideale Kugelform, für U-Boote die Bodenbeschaffenheiten unter Wasser auf 30m genau und bis in hundert km Entfernung darstellen kann. Mit Gravitationswellen, die bisher noch nicht einmal nachgewiesen werden konnten, wäre dies nicht möglich!

„Die Physik ist viel einfacher gestaltet und der Herr hat nicht gewürfelt!“


In der Astrophysik ist vieles möglich, doch sollte es stets mit den natürlichen Bedingungen vereinbar sein.

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