Astrophysik

©2004 Autor: Michael Köchling
 



Gibt es "Schwarze Löcher"?

Schon viel wurde über diese rein hypothetischen Objekte geschrieben. Und auch ich veröffentlichte in der Vereinszeitschrift „Weltallkunde“, sowie in der Homepage der Gesellschaft für Weltallkunde e.V. Artikel darüber.
Inzwischen konnte ich jedoch meine Kenntnisse über diese Objekte erweitern. Somit kann ich mit neuen Fakten aufwarten.
Wie solche Objekte entstehen können, finden Sie unter dem Titel „Die furchtbaren Schwarzen Löcher!“ unter www.weltallkunde.de / verschiedene Astrothemen .
Darum werde ich diesen Teil hier nicht wiederholen. Ich empfehle Ihnen, erst diesen Artikel zu lesen, da er eine Einführung in das doch etwas komplexe Thema darstellt. Die darin erwähnten elektromagnetischen Kräfte sind von besonderer Wichtigkeit, denn sie haben letztlich den maßgeblichen Einfluss, welche Objekte als Reststerne von Roten Riesen nach einer Supernovae übrig bleiben. Hinzu kommen allerdings noch die Anfangsdrehimpulse der Roten Riesen. Durch sie entstehen gigantische Fliehkräfte bei der Implosion der Sternenkerne und vergleichbar starke elektrische- und magnetische Felder. Alle diese Kräfte beeinflussen das Endergebnis.
Wie ich schon in anderen Artikeln darstellte, entstehen bei den Supernovae von Roten Riesen jeweils ein implodierender Kernbereich und eine explodierende Hülle. Dabei betragen die abgestossenen Massen der Hüllen zwischen 80 - 95% der jeweiligen Sternenmasse. Was demnach als Restobjekt entsteht, wird durch die Ausgangsmasse und dem Anfangsrotationsimpuls bestimmt.
Ist ein Rotationsimpuls vorhanden, so dreht sich der Kernbereich nach seiner Implosion mit rasender Geschwindigkeit im Sekunden- bis Millisekundenbereich. Die dabei entstehenden Fliehkräfte wirken der Gravitationskraft entgegen und bewirken ein stark abgeflachtes Objekt, welches eventuell sogar sich zu einem rotierenden Ring bilden kann. Das Ergebnis ist ein so genannter „Neutronenstern“ (entsprechend meinen Kenntnissen handelt es sich dabei um einen Protonen - Neutronen - Stern, vergleichbar mit einem Alpha - Teilchen, nur etwas größer), oder um „Magnetare“ und „Pulsare“. Letztere sind gleichfalls „Neutronensterne“, jedoch mit besonders starken magnetischen Eigenschaften.
Nun müssen wir noch feststellen, wie ich zu der Aussage komme, dass es sich im Endstadium um einen Protonen - Neutronen - Stern handelt.
Die Ursache ist ein unabhängig voneinander entdeckter Effekt von Herrn László Körtvélyessy und mir. Er nannte ihn den Thermoelemente - Effekt, denn darauf beruht das Herstellungsverfahren seiner Firma für Thermoelemente. Ich bezeichnete ihn hingegen als Strahlungsdruck - Effekt. Dieser Effekt wird durch den Strahlungsdruck in Materie mit unterschiedlichen Temperaturbereichen erzeugt. Freie und frei gewordene Elektronen sammeln sich stets in dem weniger warmen Materiebereich, weil der wärmere Bereich stärkeren Strahlungsdruck auf die Elektronen ausübt. Für Thermoelemente bedeutet dies, dass wenn das weniger warme Ende eines Stabes geerdet wird, ein schwacher Strom fließt. Die Stromstärke wächst mit zunehmenden Temperaturen am wärmeren Stabende, woraus sich die anliegenden Temperaturen ableiten lassen.
Auf gänzlich andere Weise fand ich diesen Effekt! Mir war bekannt, dass das Innere der Sterne aus einem hoch verdichteten Plasma besteht und dass Sterne ständig einen Teilchenstrom abstossen. Es blieb daher die Frage, welche Auswirkungen der Teilchenwind langfristig auf die Zusammensetzung von Sternen hat. Dabei fand ich heraus, dass die Elektronen viel leichter als die Protonen, Neutronen und Ionen abgestrahlt werden. Dies liegt an der viel geringeren Masse der Elektronen. Ein Elektron ist etwa 1836-mal leichter als ein Proton oder Neutron. Wenn daher die gleichen elektromagnetischen Wellen auf so unterschiedliche Massen von freien Teilchen treffen, so werden diese unterschiedlich stark beschleunigt. Hierdurch ergibt sich langfristig eine Separation der Ladungen. Die Elektronen werden in weitaus größerem Maße abgestrahlt, wodurch sich jeder Sternenkern kontinuierlich elektrostatisch positiv auflädt. Hierdurch bleiben in den Sternenkernen nur noch die ionisierten Atomrümpfe zurück, welche aus den Protonen und Neutronen bestehen. Aus diesem Grund halte ich die Bezeichnung „Neutronenstern“ als Rest einer Supernovae für unpassend. Zusätzlich entfällt damit die Darstellung, dass es sich um ein riesiges Neutron handeln soll. Tatsächlich entspricht er eher einem Alpha - Teilchen, was natürlich ebenfalls nicht richtig ist, den Zustand aber wesentlich besser beschreibt. In Wirklichkeit bestehen die Sternenkerne zum Schluss fast vollständig aus ionisierten Metallionen (Eisen-, Nickel- und andere Schwermetallionen).
Hat aber ein Roter Riese als Ausgangsstern so gut wie keinen Anfangsdrehimpuls, werden wir mit einem vollkommen anderen Verlauf konfrontiert. Es wirken dabei der Kernimplosion keine nennenswerten Fliehkräfte entgegen und die Gravitation kann ihre gesamte Kraft zum Pressen einsetzen. Dabei werden selbst die Protonen und Neutronen so stark zusammengepresst, dass aus dem Kernbereich kurzzeitig so etwas wie ein Quarkstern entsteht. Dies hat fatale Auswirkungen! Der Reststern explodiert ebenfalls und seine gesamte Masse trägt zu der Supernovae bei. Dadurch bleibt kein Reststern zurück und alles zerstreut sich im Weltall und steht von nunan weiteren Sternbildungen zur Verfügung.
Jetzt werden Sie die berechtigte Frage haben, wie es dazu kommt und nun wird es richtig interessant. Um den weiteren Ablauf nachvollziehen zu können, brauchen Sie zusätzliche Informationen. Diese liefern Ihnen die Protonen und Neutronen des Reststernes. Diese Elementarteilchen sind weitgehend leer, bestehen aber jeweils aus drei Quarks mit unterschiedlichen Drittelladungen. Das Proton beinhaltet zwei up - Quarks und ein down - Quark. Umgekehrt besteht das Neutron aus zwei down - Quarks und einem up - Quark. Die drei Massen der Quarks reichen aber keinesfalls zur Bildung eines Protons oder Neutrons. Dies bedeutet, dass noch weitere Kernteilchenpaare vorhanden sein müssen, was von den Wissenschaftlern ebenfalls angenommen wird. Solche Teilchen konnten aber noch nicht nachgewiesen werden.
Die up - Quarks haben + 2/3 Ladungen und die down - Quarks - 1/3 Ladungen. Dadurch hat das Proton die Ladung 2 x + 2/3 - 1/3 = +1 und das Neutron 2 x - 1/3 + 2/3 = 0 . Damit stehen sich in dem entstehenden Quarkbrei annähernd gleiche Anzahlen up - und down - Quarks gegenüber.
Sie erinnern sich: Im Proton sind 2 up - Quarks und ein down - Quark. Im Neuton sind es 2 down - Quarks und 1 up - Quark. Dies ergibt zusammen genau drei Paare von up - und down - Quarks, die in dem Quarkbrei ihre Ladungen austauschen können.
Sie werden es schon vermuten. Es sind die nun zusammengepressten elektrisch geladenen Teilchen innerhalb der beiden Barionen, welche sich zueinander wie bei einer Materie- Antimateriereaktion verhalten. Der Austausch der Ladungen erzeugt die erforderlichen Energien zur vollständigen Zerstrahlung des gesamten Kernbereichs. Es handelt sich hierbei natürlich um eine vereinfachte Darstellung, denn niemand kann genau wissen, was im Einzelnen dabei abläuft. Doch ist dies gar nicht so wichtig. Einzig das Ergebnis zählt. Und dies belegt:

"Aus implodierenden Sternen können keine „Schwarzen Löcher“ entstehen!"

Es ist mir klar, dass dies eine unerhörte Behauptung ist, aber halten Sie sich bitte fest! Nach Beendigung meiner Berechnungen suchte ich Informationen über Supernovae der Klasse 1a in meinem Astronomie - Lexikon. Dabei fand ich durch Zufall eine direkte Bestätigung meiner vor einer knappen Stunde gemachten Berechnungen. Es handelte sich um ein Forschungsergebnis des Hubble - Space - Telescopes. Man hatte damit die Supernovaereste der näheren Sonnenumgebung observiert und nach Reststernen dieser Ereignisse gesucht. Zusätzlich zum Zentralstern des Krebsnebels wurden nur 5 weitere Objekte in Form von Pulsaren entdeckt und dies bei über einhundert Supernovaeresten. Aufgrund der Nähe jener Objekte, hätte das Teleskop jedoch unbedingt selbst kleinste Reststerne entdecken müssen. Quelle: ABC - Lexikon Astronomie, Spektrum Akademischer Verlag 1995, 8. Auflage, S.491
Damit wird meine oben gemachte Aussage hinreichend untermauert: Es gibt keine „Schwarzen Löcher“ aus implodierenden Sternen! Allerdings besteht immer noch die Möglichkeit, dass in den Galaxienzentren „Schwarze Löcher“ existieren könnten, die auf andere Weise entstanden sind. Hierzu hatte ich in früheren Artikeln geschrieben, dass die Galaxien eventuell aus riesigen Singularitäten (Schwarzen Löchern) von innen heraus entstanden sein könnten, was derzeit aber noch spekulativ ist, da es hierzu noch keine direkten Hinweise gibt.


Das Teilchenmodell als Lösung für die Nichtexistenz von Black Holes!

©2012 Autor: Michael Köchling
 

Nachdem ich mehrfach darauf angesprochen wurde, was denn nun in den Protonen und Neutronen genau abläuft, habe ich mich dazu entschlossen mein Ergebnis zu präsentieren. Was dabei heraus gekommen ist, kann sich sehen lassen, denn sollte das derzeit bestehende Teilchenmodell der Realität entsprechen, so kann wie folgt festgestellt werden:
Wie zuvor oben beschrieben, befinden sich in den Protonen 2 up - Quarks und ein down - Quark. Up- Quarks besitzen +2/3 - Ladungen und down - Quarks -1/3 - Ladungen.

Dies ergibt 2 x +2/3 = +4 /3 + - 1/3 = +3/3 = die nach außen wirkende Ladung +1 .

Beim Neutron wird dagegen die nach außen wirkende Ladung zu 0 , weil sich darin 2 down - Quarks und ein up - Quark befinden.

Also 2 x -1/3 = -2/3 + 2/3 = 0 .



Beim Neutron ist es daher vollkommen klar, dass es nicht länger bestehen kann, wenn der Druck eines implodierenden Reststernes mehr als 2,5 Sonnenmassen beinhaltet. Alle Quarks in den Neutronen tauschen intern ihre Ladungen aus, wodurch kein Neutron länger existent sein kann und in reine Energie zerstrahlt. Dies hat zur Folge, dass alle Schwerionen nicht länger existent und nur noch Protonen vorhanden sein können. Mit anderen Worten:

„Von dem Augenblick an gibt es keine schweren Elemente mehr in den kollabierenden Reststernen.“

Allerdings erleiden die Protonen ein ähnliches Schicksal. In ihnen befindet sich jeweils ein Quark mit minus 1/3 - Ladung, welches ebenfalls mit einem der up - Quarks reagiert. Daraufhin zerfallen alle Protonen in Positronen, neutrale Pionen, Neutrinos und exotische Teilchen, wobei wieder riesige Energiemengen frei werden.
Damit ist es vollkommen klar, dass kein Reststern verbleiben kann. Nur die schon vorher abgesprengte Hülle breitet sich nach einer solchen Katastrophe aus und hierbei geschieht etwas, was schon mehrfach bei solchen Ereignissen festgestellt wurde:

„Die zweite innere Explosion überholt die Explosion der zuvor abgesprengten Hülle!“



In der Astrophysik ist vieles möglich, doch sollte es stets mit den natürlichen Bedingungen vereinbar sein.

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