Astrophysik

©2006 Autor: Michael Köchling
 



Was ist Dunkle Materie und Dunkle Energie?

Um dies beantworten zu können, muss man erst einmal wissen, was darunter zu verstehen ist und warum es von der Wissenschaft eingeführt wurde. Tatsache ist es nämlich, dass die sichtbare Materie im Universum nur einen ganz geringen Anteil hat und uns das Meiste verborgen bleibt. Dass da noch etwas vorhanden sein muss, wurde schon an den Bewegungen von Galaxien festgestellt. Nur wenn man viel mehr Masse in und um die Galaxien annimmt, lassen sich ihre Bewegungen erklären. Doch nachdem man die „Dunkle Materie“ (Omega genannt) eingeführt hatte, stellte man wiederum fest, dass die nun vorhandene Masse noch bei weitem nicht ausreichte, um alle Vorgänge im Universum zu erklären.
Aus diesem Grund blieb nichts anderes übrig, als einen weiteren Faktor einzuführen, die „Dunkle Energie“ (die kosmologische Konstante Lambda von Albert Einstein). Erst mit dem Einfügen von Lambda in die Formeln verschwanden endlich die lästigen Unendlichkeitswerte in den Ergebnissen. Es wurde aber angenommen, dass hiermit eine der Gravitation entgegenwirkende Kraft ausgeübt wird, womit sich die selbst beschleunigende Expansion des Universums erklären ließe. Dies wurde inzwischen von mehreren Wissenschaftlern angezweifelt, weil es durchaus andere Erklärungen hierfür gibt.

Dunkel wurden diese beiden Komponenten deshalb genannt, weil man zwar ihre Wirkungen nachweisen konnte, nicht jedoch die Verursacher selber. Es besteht für uns bisher keine Möglichkeit auch nur eine dieser Komponenten direkt nachzuweisen. So handelt es sich denn um rein theoretische Modelle. In anderen Worten: Es wurde den Erfordernissen angepasst! Festgestellt hat man jedenfalls, dass die sichtbare Masse im Universum nur etwa 3/1000 beträgt. Damit entfallen noch etwa 30% auf die Dunkle Materie und weitere 70% auf die Dunkle Energie. Ob dieses Verhältnis allerdings schlüssig ist, kann so nicht geklärt werden. Auch hierbei handelt es sich um reine Annahmen. Richtig genommen sind 3‰ sichtbare Materie nur der Grad einer Verschmutzung gegenüber der Gesamtmasse des Universums.

Wenn man nun bedenkt, dass Albert Einstein den so genannten Äther nach dem missglückten Versuch von Michelson und Morley abschaffte, so ist es verwunderlich, dass wir heute mit den oben genannten Begriffen konfrontiert werden, wo doch das Weltall vollkommen ohne Medium für die Ausbreitung von elektromagnetischen Wellen auskommen muss. Da stellt man sich unwillkürlich die Frage:

„Was ist nun wirklich noch im Universum alles vorhanden und gibt es dieses Medium zur Ausbreitung der elektromagnetischen Wellen etwa doch?“

Dies zu beantworten wird nicht leicht sein, doch brauchen Wellen stets ein Medium, denn eines ist gewiss: Wir haben es bei den „Elektromagnetischen Wellen“ nicht mit elektrischen oder magnetischen Feldern zu tun, sondern es sind rein mechanische Wellen. Sie entstehen auf eine Weise, bei denen magnetische und elektrische Felder beteiligt, jedoch nicht Inhalte der Wellen sind, da sie sich keineswegs durch solche beeinflussen lassen, wenn sie denn erst einmal unterwegs sind.

"Grundsätzlich lassen sich alle Varianten von Wellen, auch die des Lichtes, nur rein mechanisch beeinflussen!"

Somit ist allein schon die Bezeichnung dieser Wellen eine Fehlinterpretation und lässt vollkommen falsche Schlussfolgerungen zu. Dass es sich um rein mechanische Wellen handelt, habe ich in dem Bericht „Was ist Licht wirklich?“ schon beschrieben. Das Ergebnis rein mechanischer Wellen erfordert aber unbedingt ein Medium zur Ausbreitung und hier bekommt nun die „Dunkle Materie“ und „Dunkle Energie“ ein neues Gewicht. Etwas davon wird mit Sicherheit als Medium wirksam sein. Bedenkt man nämlich, dass die Wirkungen dieser Formen von Materie und Energie bekannt sind, aber man leider nicht genau weiß worum es sich hierbei handelt, so beginnen die Spekulationen und es wird seitens der Wissenschaft vorläufig offen gelassen, womit wir es zu tun haben. Überhaupt sind Namen oder Bezeichnungen Schall und Rauch und geben nicht immer die exakte Beschreibung an!

Im vorgenannten Fall ist es nun so, dass jegliche Materie gleichzeitig auch eine Form von Energie darstellt und umgekehrt Energie eine Form von Materie ist. Dies belegte schon Albert Einstein mit seiner Formel E = mc 2. Es handelt sich dabei um eine relativistische Formel und sie beinhaltet den theoretischen Wert der Energie aus Materie, wenn diese vollständig in Energie gewandelt wird, was uns aber nur mit Materie und Antimaterie gelingen könnte.

Somit spielt es eigentlich keine Rolle ob wir es „Dunkle Materie“ oder „Dunkle Energie“ nennen. Möglicher Weise haben wir es sogar nur mit einer einzigen Form von Medium zu tun.
Sollte dies der Fall sein, so plädiere ich für die bisher rein theoretischen Gravitonen als „Dunkle Materie“ und „Dunkle Energie“ im Universum, was ich in meinem Buch „Es werde Licht!“ schon beschrieb. Die Gravitonen wären nicht nur das ideale Medium für die „Elektromagnetischen Wellen“, sondern können jegliche Wirkungen hinreichend erklären. Zudem hat ein Versuch mit Neutronen gezeigt, dass auch die atomaren Teilchen den Gesetzen der Gravitation in gleicher Weise unterliegen, wie unsere normalen Massen.

Mit den Gravitonen lässt sich die angebliche „Raumkrümmung“, die Divergenz der Wellen, die endliche Geschwindigkeit des Lichtes, die Aberration des Lichtes, die Rotverschiebung bei riesigen Distanzen und vieles mehr erklären. Damit verhielte sich alles nach den Mach´schen Gesetzen und ich möchte hinzufügen, dass Ernst Mach und viele andere Wissenschaftler Gegner der heute bestehenden Theorien von Raumkrümmung und spezieller Relativität waren. Ja sogar das konstante Brennen von Sternen über Zeiträumen von Milliarden Jahren ist durch eine Gravitonenströmung erklärbar. Der Sonnenkern verdichtet sich nämlich ständig, weil immer schwerere Elemente darin angereichert werden und somit die Kerntemperatur beständig steigt (was ebenso für alle anderen Sterne zutrifft). Dennoch bleibt die Energieabstrahlung über riesige Zeiträume weitgehend konstant. Hier kommt die Ausdehnung des Universums zum tragen, die mit Sicherheit durch die Abnahme der Gravitonendichte erzeugt wird. Denn diese muss zwangsläufig geringer werden, wenn sich das Universum ausdehnt und weil die Gravitonen gleichzeitig verbraucht werden. Aus diesem Grund muss sich das Universum durch die Abnahme der Gravitonendichte sogar beschleunigend ausdehnen, was ja auch eindeutig nachgewiesen werden konnte. Beständig werden Gravitonen in der Materie in Druck und damit in Wärme gewandelt. Also in Energie, die unentwegt in Form von Wellen abgestrahlt wird. Hierin ist auch das Prinzip der nachströmenden Energie für die Erzeugung jeglicher Wellenlängen von den Kernteilchen ausgehend zu sehen. Nur so sind diese in der Lage, Wellen über lange Zeiträume gleichmäßig abzugeben. Somit ist auch erklärbar, wie die rätselhaften Energieabstrahlungen der großen Gasriesen von Jupiter und Saturn zustande kommen. Sie strahlen wesentlich mehr Energie ab, als sie von der Sonne erhalten. Ebenso ist bekannt, dass die Sterne weit mehr Energie abstrahlen, als sie durch Fusionsprozesse erzeugen. Zumindest für Sterne wie unsere Sonne wurde dies festgestellt.
Sie sehen daran, dieses Medium wäre geradezu ideal, um alles im Universum zu erklären. Mit den Gravitonen hätten wir ein Medium, welches allen Ansprüchen gerecht wird, und die Gravitonen sind gleichzeitig Masse und Energie:

„Die Ur - Energie des Universums!“

Dennoch muss man grundsätzlich zwischen zwei Arten der Energie unterscheiden. Es ist einmal die Wellenenergie, die sich in dem Medium Ur - Energie ausbreitet und da ist noch die gebundene Energie in Form kleinster Teilchen, den Gravitonen.

Ein schönes Beispiel sind die Sonnenneutrinos: Diese sind derart klein und zahlreich, dass uns pro cm 2 in jeder Sekunde rund 50.000 von ihnen durcheilen, ohne auch nur die geringste Wechselwirkung mit unseren Körpern zu erzeugen. Ja selbst unsere Erde durcheilen die meisten von ihnen, ohne auf einen Widerstand zu stoßen. Nimmt man nun an, dass die Gravitonen noch wesentlich kleiner und auch zahlreicher sind, so können wir sie uns als geeignetes Medium gut vorstellen. Gerade sie sind nicht nur für die Gravitation verantwortlich, sondern auch für die Massenträgheit bei positiven und negativen Beschleunigungen.
Und wenn es die Schwarzen Löcher gäbe, so wäre hier ihre Strömungsgeschwindigkeit am Ereignishorizont als Träger der Lichtwellen, zum Objekt hin, gleich der des Lichtes. Hierdurch könnte das Licht sich nicht mehr vom Objekt ausbreiten, weil es die gleiche Geschwindigkeit hätte.
Allerdings habe ich in meinem Bericht über Schwarze Löcher schon eine andere Lösung dafür angegeben, warum das Licht sich von solchen Objekten nicht ausbreiten könnte. Es spielt aber keine Rolle, welcher Effekt hierbei zutrifft, da es diese Objekte voraussichtlich nicht gibt. Ich betone: „Es sind rein theoretische Objekte in die viel Unerklärliches vom Universum hineinpasst!“

Wichtig zu erwähnen bleibt noch die Theorie der drückenden Gravitationskraft, wogegen die Newton`sche Gravitation von einer Anziehungskraft ausgeht.

Anmerkung:
Ein sehr schöner und ausführlicher Bericht erschien 9 Monate nach meiner Buchveröffentlichung in PM 2/2003 S.22 f... unter verschiedenen Titeln. Beginnend mit der „Drucktheorie der Gravitation: Es gibt keine Anziehungskraft!“ Die Anregung hierzu war sicher mein Buch, welches ich Herrn Peter Ripota gesendet hatte.

Nun beides hat etwas für sich, denn wie ich beschrieb, besteht eine Gravitonenströmung in Richtung Materie. Somit werden die Gravitonen durch „Unterdruck“ in der Materie angezogen. Wir Menschen befinden uns dagegen auf der Erde im Sog der Strömung und werden von ihnen auf die Erde gedrückt. Man muss also grundsätzlich unterscheiden, ob man selber die Gravitonenströmung auslöst, oder sich in einer solchen befindet. Dies allein ist für den Kraftvektor entscheidend. Auch unsere Körper erzeugen jeweils einen Gravitonenstrom, doch sind die dabei entstehenden Kräfte im Verhältnis zur Erdanziehungskraft zu vernachlässigen, da sie viel zu schwach sind. Urheber dieser Drucktheorie ist Georges Louis Le Sage (1747 / 1756): „Gravitation entsteht durch den Druck überall herumfliegender Teilchen.“
So nahm man damals an, dass zwischen zwei Objekten eine Schattenzone der herumschwirrenden Teilchen entsteht. Hierdurch wird der Druck von außen stärker als zwischen den Objekten, wodurch sie aufeinander zustreben. Dies ist nicht unlogisch, erklärt aber leider nicht die Stärke der Gravitation in Masseabhängigkeit.

Anmerkung:
Besonders mit den Eigenschaften wie Masse, Dichte, Transparenz, Konsistenz und den Wirkungsweisen eines solchen Mediums habe ich mich als Privatforscher befasst. Die Ergebnisse waren wirklich erstaunlich. Immens war jedoch geradezu das Zusammenwirken aller nennenswerten Faktoren im gesamten Universum, wenn man ein Medium aus Gravitonen impliziert. Betonen möchte ich: Das Gravitonenmodell stammt nicht von mir, doch kann ich es mit gutem Gewissen befürworten. Schöpfer der Gravitonen ist Hideki Yukawa (1935): „Kräfte entstehen durch den Austausch von Teilchen. In diesem Fall von so genannten Gravitonen.“
Man ging damals bei allen Kräften im Universum davon aus, dass sie durch Wechselteilchen übertragen werden, was durchaus seine Berechtigung hat.



In der Astrophysik ist vieles möglich, doch sollte es stets mit den natürlichen Bedingungen vereinbar sein.

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