Astrophysik

©2007 Autor: Michael Köchling
 



Ist das Vakuum des Weltalls wirklich leer?

In der Ausgabe der Weltallkunde Herbst 2007 konnten Sie auf der letzten Seite eine sehr gute Aufnahme des Cirrusnebels bewundern. Sie wurde in Namibia von Stefan Dylus und Franz-Josef Gilles aufgenommen. Schon die zarten Filamente dieses Nebelgebildes sind unglaublich. Handelt es sich doch um eine durch das Weltall rasende Druckwelle einer ehemaligen Supernovae ( entstanden vor etwa 300.000 Jahren ). Was aber ist so besonders daran? Um Ihnen dies zu zeigen hier noch einmal das wirklich ausgezeichnet gelungene Bild:


Bitte beachten Sie hierzu die Seiten oberhalb und unterhalb des Nebelgebildes. Unterhalb vom Nebel sind durchgehend ungleich mehr Sterne zu sehen als oberhalb davon. Dies muss wohl begründet sein! Und obwohl augenscheinlich nirgends andere Gas- oder Staubnebel zu sehen sind, finden wir auf der unteren Seite lauter junge, heiße und besonders hell leuchtende Sterne. Es sind nicht hunderte oder tausende Sterne, sondern weitaus mehr, denn dies ist nur ein kleiner Bildausschnitt des wirklich riesigen Gebildes, welches sich über viele Lichtjahre hinweg erstreckt. Da bleibt die Frage: Wie kann es im leeren Weltall zu solch immensen Neubildungen von Sternen kommen, wo sich doch offensichtlich nichts befindet? Eines ist nämlich ganz sicher: Die ehemalige Supernovae kann niemals so viel Masse an das Weltall abgegeben haben um derart viele Sterne daraus entstehen zu lassen!
Die durch das Weltall rasende Druckwelle muss aber etwas dazu angeregt haben, dass sich hieraus viele neue Sterne bilden konnten und dieses Etwas muss unvorstellbar viel Masse beinhalten. Nur so ist ein solcher Vorgang erklärbar. Das Ganze erinnert mich an die Feynman - Diagramme. Richard Feynman erstellte diese Diagramme, um zu zeigen, dass spontan Teilchen entstehen und vergehen können, wenn Druckwellen aus Teilchen oder Lichtwellen mit extrem kurzen Wellenlängen durch das Vakuum rasen. Allerdings gab Richard Feynman nicht an, woraus die Teilchen entstehen. Dies ist nur eines von vielen Rätseln der Wissenschaft.


Gerade diese Eigenschaften haben solche Druckwellen von Supernovae, denn sie eilen mit mehreren tausend km / s durch das All. Ganz klar hätte man zugeben müssen, dass es kein absolut leeres Vakuum gibt, sondern es angefüllt ist mit dem, was wir von damals als den „Äther“ des Albert Einstein kannten. Es unterscheidet sich von den damaligen Annahmen nur darin, dass es nicht statisch sondern dynamisch ist. Wie eigentlich alles in unserem Universum!
So gesehen wird nun klar, wie es zu den spontanen Sternbildungen kommen kann. Damit können wir aber immer noch nicht genau sagen, was sich dort im Weltall befindet und abspielt und solange keine direkten Nachweise erbracht werden können, wird man weiterhin jegliche Existenz eines solchen Mediums verneinen. Dabei gibt es genügend indirekte Beweise, und derer sind inzwischen so viele geworden, dass kaum noch jemand die Existenz eines solchen Mediums ablehnen kann ohne sich unglaubwürdig zu machen. Aber wir haben inzwischen neue Bezeichnungen dafür, wie Dunkle Energie und Dunkle Materie! Hört sich ja auch viel besser an als „Äther“, denn Äther ist schließlich ein Betäubungsmittel und noch dazu hoch explosiv. Diese Bezeichnung ist daher ungeeignet und man sollte sich auf die Bezeichnung Medium einigen. Dieser Bezeichnung kann später noch der Ursachenbezug hinzugefügt werden. Erst damit wäre dann erkennbar, woraus dieses Medium besteht.

©2007 author: Michael Köchling

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